Die Geschichte von der guten Rente
Als ich noch minderjährig war, hatte ich nur eines im Kopf: „Hoffentlich verdiene ich genug in meinem Beruf, sodass ich nicht darauf angewiesen bin als Rentner noch weiter zu arbeiten.“
Ich dachte mit einer 3000 D-Mark Rente würde ich im Leben weiterkommen, bis ich erfuhr, dass diese Marke eine ganz normale Rente gewesen ist. Keine Gute aber auch keine Schlechte. Eben eine ganz normale Rente, wie sie Bürokaufmänner zu Hauf beziehen.
Heutzutage, wo ich mit 27 Jahren, also meinem 28. Lebensjahr etwa, in Rente ging und ich immer noch nicht weiß, wo ich eine Wohnung finden soll, die ich mir auch leisten könnte, außer in der ehemaligen DDR, mache ich mir nur noch einen Kopf, wann ich so schnell wie möglich wieder Arbeit fände um meine Rente zu sichern. Sicherlich hätte ich nicht mal ein Problem damit, wenn ich bis 80 arbeiten müsste, vorausgesetzt, dass ich dann auch in Rente gehen könnte und eine 2000€ Monatsrente haben würde. Davon könnte man eine Wohnung als Singlerentner bezahlen und noch davon Lebensmittel einkaufen, da der Wohnungsmarkt derzeit so schwammig ist, wie schon lange nicht mehr. Ganz normale 2-Zimmer-Wohnungen kosten plötzlich 900€ warm, obwohl die Lage noch nichtmal in einem Reichenviertel ist.